Bei sonnigem Wetter tourten einige Mitglieder und Freunde des CDU Ortsverbandes Kraichtal Mitte/Ost am 1.Mai durch Kraichtal. Mit dabei waren auch die Gemeinderatskandidaten Ute Nuber, Alexander Schmid und Marco Stoll.
Zuerst ging es zur Maihocketse der Accordeon-Freunde Kraichgau am alten Sportplatz in Gochsheim.
Nach einer ersten Stärkung zog es die Radfahrer dann weiter nach Landshausen zum Maifest von La Pampa. Bei leckerem Essen vom Ochs am Spies und bei unterhaltsamen Gesprächen wurde hier eine kulinarische Mittagspause eingelegt.
Zum Abschluss besuchte die Gruppe dann das Maifest des Fördervereins vom FSV in Bahnbrücken und ließ dort den Nachmittag unterhaltsam ausklingen.

Die CDU Kraichtal wird weiterhin für Jung und Alt eine liebens- und lebenswerte Heimat schaffen und sich für einen aktiven Umwelt- und Naturschutz besonnen einsetzen.

Gemeinderat Harald Fränkle stellte daher für die CDU-Fraktion einen Antrag an die Verwaltung der Stadt Kraichtal zum Thema „Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen zum Erhalt und der Verbesserung der biologischen Vielfalt“.

Konkret geht es um folgenden Vorschlag:
1. Die Stadt entwickelt ein Programm für die Extensivierung landwirtschaftlicher Flächen zum Erhalt und der Verbesserung der Biodiversität in Kraichtal.
2. In den kommenden Haushalten werden entsprechende Mittel für diese Maßnahmen eingestellt.
3. Zudem soll versucht werden Paten für solche Flächen in der Bevölkerung zu finden.

Hintergrund:
Agrarlandschaften sind Lebensraum einer Vielzahl von wildlebenden Pflanzen- und Tierarten. Viele von Ihnen konnten erst durch landwirtschaftliche Tätigkeiten in Mitteleuropa existieren.
Im Zuge stärkerer Intensivierung und Rationalisierung der landwirtschaftlichen Produktion, um die Versorgung der Bevölkerung mit preisgünstigen Lebensmitteln zu sichern, ist das Nebenprodukt der historischen landwirtschaftlichen Tätigkeit, die „ biologische Vielfalt “ nicht mehr per se gegeben.

Landwirtschaftliche Betriebe sind darauf ausgerichtet, Nahrungsmittel, Futtermittel, Rohstoffe und zunehmend auch Energiepflanzen in hoher Menge und guter Qualität zu produzieren und diese am Markt zu veräußern. Zu diesem Zweck nutzen sie, wie alle produzierenden Unternehmen, die Möglichkeiten des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts.
Dadurch erhöht sich die landwirtschaftliche Produktivität, die biologische Vielfalt kommt jedoch oft unter Druck.
Die menschliche Gesellschaft steht deshalb vor der Aufgabe, Maßnahmen zu konzipieren und umzusetzen, die den notwendigen Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies wird von der Bevölkerung auch vermehrt gefordert.

Für die Umsetzung sinnvoller und wirksamer Maßnahmen sind grundlegende Kenntnisse zu den Ansprüchen der charakteristischen Pflanzen- und Tierarten der Agrarlandschaft an ihren Lebensraum erforderlich. Ebenso sind ausreichend finanzielle Mittel notwendig diese Maßnahmen durchzuführen und dauerhaft zu sichern.

In einer Gesellschaft, die sowohl günstige Lebensmittel, als auch eine intakte Natur wünscht und gleichzeitig in einen internationalen Markt eingebunden ist, müssen diese Mittel von der Allgemeinheit gestellt werden.

Neun Stadtteile. Neun Stationen.

Am Samstag, 06. April 2019 informierten sich die CDU – Gemeinderatskandidatinnen und – kandidaten bei einer Kraichtalrundfahrt über die kommunalpolitischen Schwerpunkte.

Von Bahnbrücken aus ging es über die neue Ortsentlastungsstraße nach Menzingen. An der ersten Station, dem Autohaus Bahm an der Heilbronner Straße, erfolgte ein Austausch zum derzeit laufenden Förderprogramm „Sanierungsgebiet Ortsmitte Menzingen“. Auf dem neu angelegten Areal des Autohauses konnten dabei die baulichen Fortschritte gesichtet werden. Ein kurzer Rundgang führte die Teilnehmer in die Untere Schloßstraße, wo ebenso bereits laufende Sanierungsarbeiten an Privathäusern einen entsprechenden Eindruck vermittelten. Im gemeinsamen Gespräch wurde das zukünftige Schwerpunktthema für Menzingen deutlich, die Erschließung eines Neubaugebiets am Friedhof.

Weiter nach Landshausen in die Elsenzer Straße zur Fa. Bestattungen Deck. Bei einem Frühstück wurde über die örtlichen Themen gesprochen – hier bewegte im letzten Jahr die Schließung der Grundschule die Bürgerinnen und Bürger. Wie würde nun eine mögliche Weiternutzung des Schulgebäudes aussehen und wie könnte eine Ansiedlung von Einzelhandel gefördert werden, das waren neue Fragestellungen.

Nächste Station der Rundfahrt: Münzesheim. Hier wurde über die mögliche Nutzung der derzeit brachliegenden Fläche hinter dem Feuerwehrhaus gesprochen. Die Parkplatzsituation am Friedhof sowie in der Eppinger Straße waren ebenso Themen, wie der neu eingerichtete Tempo 30 – Abschnitt am Fußgängerüberweg in der Karlsruher Straße.

Weiter ging es für die Teilnehmer nach Neuenbürg. Hier konnte das neu gebaute Feuerwehr- und Vereinshaus besichtigt werden, welches auch durch über 4000 Stunden Eigenleistung der örtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger realisiert wurde. Im Gespräch kam dabei deutlich heraus, wie wichtig eine Präsenz der Feuerwehren in allen Kraichtaler Stadtteilen ist. Auch in Neuenbürg wird die Erschließung von Baugrundstücken, konkret im Gebiet Lerchenberg II, ein zukünftiges Schwerpunktthema sein. Ergänzend wurde der Ausbau des ÖPNV am Wochenende angesprochen.

Nach einer Stärkung der Teilnehmer im Gasthaus Löwen in Oberöwisheim erfolgte der Austausch zu den örtlichen Themen. Dabei waren die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs in der Neuenwegstraße, damit vor allem die Schüler sicher vom Neubaugebiet zum Bahnhof gelangen können, sowie die Erhaltung der Grundschule zwei wichtige Anliegen. Ergänzend bewegt der Neubau eines Kreisels an der Einmündung bei der L 554 den Stadtteil.

Weiter ging die Reise nach Unteröwisheim zum Bahnhof. Hier wurden die aktuellen Bauaktivitäten am Stepper-Areal gesichtet. Bis zu 15 Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen auf den „Lügerwiesen“, ergänzend ist hier der Standort für das Hoffnungshaus. Weiterhin bleibt die Verkehrsbelastung von Unteröwisheim stark präsent. Ein Kreisverkehr auf der Höhe des Nettomarktes sowie der Neubau eines Bahnübergangs in der Straße Im Eisenbrunnen zur rückseitigen Erschließung des Stepper-Areals wären hier erste verkehrliche Lösungen. Ergänzend könnte beim Friedhof eine straßenseitige Anbindung des Neubaugebiets und der Schule erfolgen. Langfristiges Ziel bleibt die B35 Ost mit einer Querspange nach Kraichtal.

Nächster Stopp der Rundfahrt war Oberacker. Die Erschließung von Bauplätzen, ein Zebrastreifen an der Brettener Straße, die Ausweitung der Zubringerbuslinie am Wochenende sowie die zukünftige Nutzung des Rathausgebäudes waren hier die Themen.

Weiter nach Gochsheim ins Gewerbegebiet. Der Breitbandausbau, die Neugestaltung der Straßensituation vor der Gärtnerei bis zur Kreuzung Bauerbacher Straße/Hauptstraße und eine neue Verbindungsstraße zwischen den Gewerbegebieten Gochsheim und Münzesheim Ost wurden hier angesprochen.

Zum Abschluss ging es in den Stadtteil Bahnbrücken. Hier bewegt die weitere Nutzung der Kelter sowie das Thema Wasser die Bürgerinnen und Bürger. Auch der sanierungsbedürftige Dorfbrunnen, der durch den aktuellen österlichen Schmuck sein wahres Aussehen verbarg, ist weiterhin ein Thema.

Der CDU – Stadtverbandsvorsitzende Alfred Richter sowie die beiden Ortsverbandsvorsitzenden Frank Zimmermann und Marco Stoll zeigten sich mit der Fahrt und den gewonnen Eindrücken sehr zufrieden und bedanken sich bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für den konstruktiven Austausch sowie bei den amtierenden Gemeinderätinnen und – räten für die interessanten Vorträge in den einzelnen Stadtteilen. Die angesprochenen Themen werden nun weiter ausgewertet.

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